FDT 3.0 released

Die Aachener Flashagentur Powerflasher hat das lange von der Szene erwartete Developer Tool for Flash (FDT) für Eclipse in der finale Version 3.0 veröffentlicht.

FDT 3.0


Neu für viele ist sicher das Distributionsmodell mit dem sich Powerflasher nun stärker als Service-Dienstleister positioniert. Das mehrstufige Modell hört auf die Namen: FDT 3.0 Basic, FDT 3.0 Professional und FDT 3.0 Enterprise die sich sowohl im Feature als auch im Service-Umfang unterscheiden.

Spannend bleibt das Konzept rund um die Schulungen, die Powerflasher für die Spicefactory Frameworks sowie für Flex/ Flash anbieten möchte.

Video-Ad schließt zum TV-Spot auf

Video-Werbung im Internet wirkt und kommt dabei sogar an die Werbewirkung von TV-Spots heran, lässt sich aber zielgenauer verbreiten.

Dies ist das Ergebnis einer Studie von Yahoo!, bei der die Wirkungsweise von Video-Ads und TV-Spots untersucht wurde.

Sony hat das bereits Ende 2006 erkannt und sich daher schon teilweise aus dem TV verabschiedet. Den Sony Bravia (TV)-Spot “Balls” mit den Flummis in SF haben Sony zufolge über 40 % im Internet und nicht im Fernsehen gesehen.

Die Studie “Untersuchung der Werbewirkung verschiedener Online-Werbeformate” kann kostenlos unter der Adresse videostudie@yahoo-inc.com. angefordert werden.

(via W&V)

Zurück zum Web 0.0?

So gehypt das das “Mitmach”-Netz wird, mittlerweile gibt es doch auch einen großen Anteil an Behörden, Schulen und Gruppen, die gegen das Web 2.0 wettern.

Jetzt rät beispielsweise ein britischer Arbeitsrechtsspezialist Unternehmen, ihren Mitarbeitern die Zugänge zu MySpace oder Facebook zu sperren. Immerhin verbingen britische Angestellte 233 Millionen bezahlte Arbeitsstunden pro Monat in Social-Networks. Umgerechnet verlieren die Firmen aufgrund der Online-Communites pro Tag rund 200 Millionen Euro.
Web 2.0 als Unternehmenskiller?

2005 wurde in einer Studie der volkswirtschaftliche Schaden durch Online und insbesondere Browsergames auf annöhern 300 Millionen Euro beziffert. Web 2.0 als Entertainmentkiller?

An US-Schulen wird mittlerweile wieder abgerüstet. Um die Lerneffizient wieder zu steigern, fliegen Laptops und Co. nach Jahres wieder aus den Klassenzimmer. An 1600 australischen Schulen wurde sogar YouTube gesetzlich verboten.
Web 2.0 als Bildungskiller?

Leute packt das Modem wieder aus …

Das Web ist auf dem Weg zum Widget-Web

Gerade gelesen auf ibusiness:

Das Web ist auf dem Weg zum Widget-Web (WWWW): Bereits 177 Millionen Nutzer weltweit, das entspricht einem Anteil von 21 Prozent sämtlicher Internet-Nutzer haben allein innerhalb eines Monats ein oder mehr Widgets gesehen.

Mehr Infos stehen leider nur für ibusiness Kunden bereit.

Weiter Artikel:
Desktop gadget and widget usage in Japan
30 Amazing Things You Can Do With Widgets

Harry Potter schlägt iPhone

 Der Buzz ums das neue Harry Potter Buch schlägt das iPhone um das Dreifache – wahnsinn.

Harry Potter schlägt iPhone

(via cgm)

Wie effektiv ist Werbung?

Volle Briefkästen, Flyer, die auf der Straße verteilt werden, Werbeblöcke im TV, E-Mail Werbung, Werbeanzeigen in Zeitschriften, Popups & Co. Dazu kommt eine immer größer werdende Produktenvielfalt. Konsumenten werden mit immer mehr Varianten von ein- und demselben Artikel konfrontiert. Die Aufnahmebereitschaft der Konsumente nimmt rapide ab. Täglich werden wir mit 2.500 bis 5.000 Werbebotschaften konfrontiert. Kein Wunder das wir eine gewisse Immunität gegenüber Werbung aufgebaut haben und bei TV-Spots weg zappen, doppelseitige Zeitungsanzeigen überblätter Werbepopups schließen bevor sie überhaupt komplette geladen sind oder uns sogar ganz anders beschäftigen.

Der Focus Magazin Verlag frag jetzt in einer Studie (Siehe W&V 20/07), welche Werbeformen von Konsumenten als störend empfunden werden. Demnach scheinen Plakate mit nur 14% Störfaktor die wohl effektivste Form zu sein. E-Mail, Internetwerbung und Anzeigen in Zeitschriften liegen mit rund 32% im Mittelfeld. Ganz allein und abgeschlagen stehen TV-Spots die zu 50% als lästig eingestuft werden.

Werbin in .. stört

Doch nicht nur die Akzeptanz von Werbebotschaften sinkt, dazu kommt, dass mehr als 75% der Konsumenten davon ausgehen, dass Unternehmen in ihrer Werbung unwahre Dinge behaupten. In einer zweiten Frage der Studie „Communication Networks“ sollten die Konsumenten die Glaubwürdigkeit der Werbebotschaft in den unterschiedlichen Medien bewerten. Die klassischen Werbemedien wir TV und Plakat stehen demnach noch vor Internet- und E-Mailwerbung. Anzeigen in Zeitschriften erzielten einen Glaubwürdigkeitsfaktor von 34%. Plakat (26%) und TV Spots (21%) stehen noch weit vor Internet-(12%) und E-Mail Werbung (9%).

Werbung in ... ist glaubwürdig

Speziell bei Internetwerbung fragt man sich wo die Effektivität geblieben ist. Liegen Mediaspending und Conversion-Rate überhaupt nocht im Verhältnis? Der Werbeblogger hats durchgerechtet.

Hat 1998 noch jeder Zehnte Europäische Internet-Nutzer aus Neugierde auf ein Banner geklickt, reagieren diese laut AdTech heute nur noch auf zwei von tausend gesehene Banner (0,18 Klickrate). Speziell Online ist es den Werbern in letzter Zeit gelungen, durch Sonderwerbeformen wie Video Ads (4% Klickrate) dem Negativtrend entgegenzuwirken. Sicherlich braucht es nicht nur gute Werbeformen, sondern auch gute Werbung und Werber die diese zu nutzten wissen (*zwinker* Jung von Matt/next). Vor allem aber braucht es gute Produkte!

Immer häufig werden deshalb auch Viralmarketing Strategien aus dem Ärmel gezogen, um Mundpropaganda anzuregen. Einer Studie, die das Mafo-Unternehmen Ipsos 2006 für die FAZ durchgeführt hat, ist zu entnehmen wie stark bereits heute Kaufentscheidungen von privaten Kommentaren beeinflusst werden. So hat jeder dritte befragte Deutsche ein Produkt nicht gekauft oder eine Dienstleistung nicht in Anspruch genommen, nachdem er negatives Feedback oder negative Kommentaren von privaten Nutzern oder Kunden im Internet gelesen hat. 56 Prozent der deutschen Internet-Benutzer wären, bei positiver Empfehlung durch Freunde oder Bekannte, dagegen eher zum Kauf oder Nutzung einer Dienstleistung bereit. Mittlerweile sucht sich der Konsument seine Informationen, die zu einer Kaufentscheidung führen, also weniger beim Unternehmen, sondern bei Freunden und Bekannten innerhalb seines sozialen Netzes, auf deren Urteil er sich eher verlässt. Kein Wunder, dass Unternehmen wie TRND die Macht der Konsumenten zu schätzen wissen und für sich gewinnen können.

Interssant ist auch der “Driving Word of Mouth Advocacy Among Business Executives: The Experiential Marketing Connection” Report, der speziell die Mundpropaganda im B2B Bereich untersucht. Hier lässt sich erkennen, dass in der Business Welt die direkte Face-To-Face Kommunikation (Vitamin B) noch deutlich vor Blogs, Zeitschriften, Banner, TV etc. steht.

(Wünsche euch frohe Pfingsten)

Die Ideen-Checkliste

In meinem Beitrag: Weisheiten für Designer heißt es zwar auf Checklisten sei kein verlass. Trotzdem finde ich diese Checkliste ,die ich gerade aus meiner Zeit an der RFH Köln wieder gefunden, doch sehr gut.

  1. Ist meine Idee neu uns eigenständig oder kommt sie mir bekannt vor?
  2. Ist meine Idee passend für das Thema, Projekt, Unternehmen?
  3. Niemals etwas machen was man schon immer machen wollte. Ideen lassen sich nicht übertragen
  4. Wird die Zielgruppe meine Idee verstehen oder ist es ein „Insider“?Einfach bei Bekannten testen
  5. Ist meine Idee tragfähig oder nur eine durchgängige Lösungsstrategie?Was nütze eine tolle Titelseite wenn es keine Lösung für die Tabelle am Ende gibt
  6. Bringt meine Idee den Inhalt zur Geltung oder drängt sie sich selbst in den Vordergrund? Wenn der Leser sich zu lange mit der Gestaltungsidee beschäftigen muss um den Inhalt zu verstehen ist etwas faul.
  7. Lässt sich meine Idee mit Team, Zeit, Budget umsetzen?
  8. Hat meine Idee eine Chance sich zu entwickeln? Soll die Idee eine Lebenserwartung haben soll sie nicht zu modern sein. Wie sehen Updates, neue Kapitel etc aus?
  9. Macht meine Idee Lust auf mehr? Macht es mir Spaß an der Idee zu arbeiten oder schockt es nicht
  10. Was würde mein härtester Kritiker sagen?
  11. Was für ein Gefühl hat man selbst ganz hinten im Kopf? So lange man sich selbst unsicher ist, ob die Idee richtig oder nicht richtig ist, ist sie Falsch.

Herzinfakt durch schlechtes Webdesign

Vom MRS-Syndrom “Mouse-Rage-Syndrom” haben wir schon häufig gehört. Lustige Videos dazu gibt es bei YouTube, aber jetzt kommts: Schlechtes Webdesign führt unweigerlich zu Tobsuchtsanfällen, die bis zum Herzinfarkt führen können. So zumindest heißt es in einem Artikel der VDI-Nachrichten.

Herzinfakt durch schlechtes Webdesign

Spätestens an diesem Punkt solltet ihr euch Sorgen machen!

(via Werbeblogger via praegnanz)

Kreativranking 2006

Scholz & Friends hat sich im W&V Kreativranking 2006 dicht gefolgt von DDB an die Spitze setzen können.

Kreativranking 2006
Bild anklicken für komplette Darstellung.

Auffällig ist, dass sich Jung von Matt (Platz: 5, Vorjahr Platz 3) Konkurrenten wie Scholz & Friends, DDB und Ogilvy geschlagen geben muss.
Zum Absturz von der Spitze des Kreativrankings übt Jean-Remy von Matt sich in Selbstkritik.Wir fühlten uns einfach zu sicher und waren zu gelassen.

Zu diesen Kreativrankings fällt mir doch gleich ein:

So wie man nicht hobelt, um Späne zu gewinnen, macht man nicht Werbung, um Medaillien zu gewinnen. Beides ist verwertbarer Abfall. (Werner Butter)

Mehr Weisheiten für Designer

Passend zu dem Thema empfehle ich noch meinen Beitrag Agenturauswahl: Top 10 Kriterien in dem das Ergebnis eines Kreativrankings nicht wirklich auftaucht.

Mehr zum W&V Kreativranking in der aktuellen W&V Live

Bloggen SB

Was ich gerne ausführlicher bloggen würde, wozu ich zurzeit jedoch keine Zeit habe. Deshalb ist vorerst für euch Selbstbedienung angesagt:

  • Toyota überholt VW-Plakatkampagne
    Für den Auftritt, der für die Einführung des Mittelklasse-Modells Auris (vormals Corolla) wirbt, hat der Kölner Importeur sämtliche Plakatflächen Deutschlands gebucht.
  • Elektrischer Reporter
    Lawrence Lessig über das Konsumverhalten von Jugendlichen gegenüber Fersehn und neuen Medien.
  • 68 Prozent der Deutschen sind drin im Netz
    Nach einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen Online hatten im letzten Quartal 2006 68 Prozent der Deutschen und damit drei Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres Zugang zum Internet.

Kurzinfo zu Fabian Nöthe

Fabian Nöthe ist als Konzeptioner, User Experience Designer, Interface Designer sowie Interaction-Developer in den Bereichen Interaktive-Medien und Out-of-Home-Medien tätig.

Er arbeitet als Creative Director für Powerflasher.